BostalKapp Hobie Cat 16

Über das Fronleichnamswochenende lud der Segelclub Nordsaar e.V. zum schon traditionsreichen Bostalkapp ein – dieses Jahr ebenfalls Teil des Euro Cups der Hobie 14 – ins Saarland ein. Mit viel Sonne, schönem Wetter und Windprognosen von 3 Bft versprach es, ein schönes Segelwochenende zu werden.

Von den gemeldeten 11 Booten fielen leider zwei Crews aus, weshalb es zunächst schlecht um unsere Rangliste stand. Diese konnte jedoch gerettet werden, da Bernd Hackstein noch nicht auf der Meldeliste stand und eines der ausgefallenen Boote durch einen Crew-Wechsel ersetzt wurde: Der krankheitsbedingt fehlende Skipper wurde ausgetauscht, sodass Jugendsegler Lars Kosnierz spontan seine erste Hobie-Regatta steuerte.

Schon vor der Steuermannsbesprechung legte das Team um die Wettfahrtleitung den Kurs, sodass wir zügig und pünktlich den ersten Lauf starten konnten. Wie man den Wind am Bostalsee kennt, zeigte er sich wieder einmal stellenweise sehr wechselhaft und drehend. Besonders im zweiten und letzten Lauf des ersten Regattatages gab es einige Dreher, sodass man plötzlich nahezu am Wind auf die Ablauftonne zufuhr. Als dann der Wind auch noch einschlief, traf die Wettfahrtleitung die richtige Entscheidung, den Lauf durch eine Bahnverkürzung zu beenden. In der Hoffnung, dass sich der Wind noch einmal stabilisieren würde, warteten wir an Land – letzten Endes wurde jedoch kein weiterer Lauf mehr gesegelt.

Somit sahen am Samstagabend die Top drei, allesamt punktgleich, wie folgt aus: Mario und Annika Fritz auf Platz eins, vor Albrecht Schöbitz mit Julius Kunz auf Position zwei sowie Alex und Jonas Gebauer auf Platz drei. Bei guter Verpflegung und geselliger Stimmung klang der Abend aus.

Da für Sonntag eigentlich etwas weniger Wind prognostiziert war, waren einige wenig optimistisch, dass noch weitere Läufe möglich wären. Doch der Bostalsee überraschte uns positiv – und früher als erwartet stabilisierte sich ein Dreier-Wind. Nach einer kurzen Steuermannsbesprechung wurden die Boote aufgebaut und der Kurs gelegt. So konnten bei knapp 35 °C noch zwei weitere kurze Wettfahrten stattfinden.

Nach insgesamt vier Wettfahrten konnte sich letztendlich das Team Schöbitz/Kunz vor Fritz/Fritz und Gebauer/Gebauer durchsetzen.

Wir bedanken uns herzlich beim SCNS, der Wettfahrtleitung rund um Achim Müller, dem Küchenteam sowie allen weiteren Helfern an Land und auf dem Wasser! Wir wissen eure ehrenamtliche Arbeit und den Aufwand, der in solche Veranstaltungen gesteckt werden muss, sehr zu schätzen – und freuen uns auf ein Wiedersehen am Bostalsee im Oktober zur Herbstwindregatta oder spätestens zum Bostalkapp im nächsten Jahr.

Von Janin Deutsch

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …