Clarholzer Leuchtturm am Dümmer 2026, Ranglistenregatta der HC 14

Nachdem Anfang April hier schon die Ranglistenregatta “Dümmer Dobben”
stattfand, waren die Meldungen für den “Leuchtturm” zunächst etwas
zögerlich. Schließlich waren es bei den Hobie 14 aber dann doch 16
Meldungen und bei den 15er Jollenkreuzern 9 sowie bei den Hobie 16 leider
nur 3. Letztlich reisten dann vierzehn Hobie 14 an.
Das Wetter war für die Jahreszeit nicht gerade typisch und die einschlägigen
Wetterdienste sagten eine lebhafte westliche Windströmung voraus. So kam es
dann auch.
Der erste Start am Samstag war für 13 Uhr geplant und der Wind bis dahin
moderat mit einigen stärkeren Böen.
Angesichts der Starkwind-Ankündigung für den Rest des Tages checkte die
Regatta-Crew zunächst mal die Lage auf dem See und nach einiger Zeit ging
es dann auch auf das Wasser.
In etwa zeitgleich kam dann der “richtige Wind”. Es brieste stark auf mit einer
Grundwindstärke von 19 Knoten und Böen 28-30 Knoten! Die gemessene
Spitze lag bei 32 Knoten. Sechs 14er fuhren zur Anmeldung am Startschiff.
Schon die Bedingungen beim “Warmfahren” waren sehr anspruchsvoll.
Auf den Start wartend mit Blick zum Startschiff hörte ich hinter mir plötzlich
Schreie: “Weg, weg, weg…” Es war Matthias, der mit einer Halse
und mehr am Boot hängend, denn steuernd auf mich zuschoss. Kurz vor mir
tauchten beide ins Wasser. “Pffff, das war knapp!
Irgendwann hat sich dann bei der Wettfahrtleitung der Gedanke durchgesetzt,
das geordnete Wettfahrten unter diesen Bedingungen wohl nicht machbar
seien und brach ab. Allein die Kreuz zurück zum Westufer war noch spannend
genug bei dem “Ballerwind”.
Fünf kamen auf eigenem Bug zurück zur Rigwiese, wo sie von denen, die
“Rücken”oder sonstiges hatten, empfangen wurden.
Matthias entwickelte derweil noch draußen eine interessante neue “Boot-
Aufricht-Überschlag-Technik”, mit der er jede Menge Meter machte, nur leider
in die falsche Richtung. Er und sein Boot wurden dann am Ostufer “gerettet”
und zurück zur Westseite gebracht.
Am Sonntag herrschten bei 4 Wettfahrten etwas besser segelbare
Bedingungen mit böigen 5-6 Bft. Lauritz hat nach Hohwacht wieder allen
gezeigt, “wo der Hammer hängt” und mit einem Einser-Streicher souverän
gewonnen. Broder, André, Christian und Friedhelm auf den Plätzen.

Ein ganz grosses Lob geht an den Verein Segler-Club Clarholz e.V. und alle
Helfer. Es ist eine Freude welche Gastfreundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Hingabe
und Professionalität jedem Segler hier zukommt. Besonders zu erwähnen sind
auch das erstklassige Buffet, die Getränkeversorgung, das Vereinshaus, die
Gesamtanlage und, und, und…
Spätestens nächstes Jahr bin ich sehr gerne wieder hier zu Gast.
Zum Abschluss möchte ich Christian Diederich zitieren, der es auf den Punkt
gebracht hat:
“Geile Truppe, hat irre Spaß gemacht”

Bericht:
Robert Letsch

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