Nach dem zweiten verlängerten Wochenende in Folge dank christlicher Feiertage (irgendwas mit Jesus), sind nun zahlreiche Hobie Segler dem Lockruf des HOYC gefolgt und ein Großteil der Karawane hat sich von Surendorf über Himmelfahrt nun über Pfingsten in Hohwacht eingefunden. Von den Temperaturen fühlte sich das eher so an, als lägen ganze Kontinent oder wahlweise Jahreszeiten zwischen den Veranstaltungen. So hatten wir ein unfassbar sonniges und sommerliches Wochenende zu erwarten. Ansonsten verspricht Hohwacht ja auch immer eine Campingwiese die das gemeine Camper-Herz höher schlagen läßt, mindestens einen Abend Grillgut-Verköstigung vom Profi (wie immer herzliches und fettes Dankeschön an die Familie Reimers!), einem Wettfahrtleiter, der nach Möglichkeit faire Bedingungen gewährleistet, sowie coolen Drinks im Vereinshaus, zumindest so lange Eiswürfel da sind.
Gesegelt wurde dann natürlich auch und wenn man sich schon über sattes Hochdruck-Wetter freut, muß man gelegentlich in den sauren Apfel beissen, auf Ballermann verzichten zu müssen. Am Samstag wurde schon vom Regattaleiter Lars Ginap angekündigt, daß die Windrichtung gut und gerne eine 60 Grad Streuung im Angebot hat. Interessanterweise haben wir sogar eine 180 Grad Streuung erlebt. Gottseidank kam der richtig krasse Dreher erst, als just alles Segler im Ziel waren. Gewonnen haben diese Lauf Detlef und Karen vor Ulle mit Katrin. Zunächst sah es so aus, als könnte sich der Wind in der neuen Richtung stabilisieren, aber am Ende haben sich zwei Windrichtungen überlagert und zum kollabieren gebracht. So hatten wir alle früh Feierabend und konnten allesamt beim Flunkyball unsere Talentlosigkeit unter Beweis stellen. Eigentlich ein Spiel, bei dem man hin und wieder mal Bier trinkt, wenn einer aus der eigenen Mannschaft trifft.
Am Sonntag ging es bei herrlichem Doppeltrapez-Wind raus aufs Wasser – traumhafte Bedingungen! Ein paar Unwägbarkeiten später inklusive abtreibendem pin-end und auf der Startlinie gekenterten Booten wurde dann auch endlich gesegelt. Gewonnen haben den ersten Lauf des Tages souverän Ulla und Katrin vor dem sympathischen Autor dieses Berichtes mit Anke sowie Stefan WD mit Versi.
Den folgenden Lauf konnte dann endlich der charismatische Berichtschreiber samt Anke vor Ulle/Katrin und abermals Stefan/Versi gewinnen. An Doppeltrapez war (außer bei uns – Hüstel, Hüstel) kaum noch zu denken, fanden wir aber gar nicht soooo schlimm 🙂
Im letzten Lauf des Tages haben der allseits beliebte Chronist mit Anke eine leichte Dyskalkulie preisgegeben und in Runde 2 schon mal den Flieger bei Flaute für die nächste Runde geübt. Gewonnen haben erneut souverän Ulle+Katrin vor Maurice und Christine sowie Team Detlef und Karen.
Der Wind wurde zunehmend schwächer, so daß Lars mit uns ein Einsehen hatte und mit AP über H an Land geschickt hat. Der Nachmittag, Abend und ein Teil der Nacht wurde dann auch Hohwacht entsprechend gesellig, dabei wollen wir es in der Berichterstattung bewenden…
Am Montag hat sich dann nicht mehr ausreichend Wind aufgebaut, so daß wir an Land bleiben mußten. Also ab 13:00 Uhr auf zum wie jedes Jahr sensationellen Kuchenbuffet mit anschließender Siegerehrung. Bei dieser hat sich Lars Gina bei den 26 HC 16 Booten bedankt und für 2027 mindestens 30 Boote gewünscht – Recht hat er!
Bei den 16er sah das Treppchen wie folgt aus: 1. Ulf Hahn/Katrin Wiese-Dohse 2. Stephan Schubert/Anke Delius 3. Detlef Mohr/Karen Wichardt
Bei den 14ern gab es ungewöhnliche Namen auf der Ergebnisliste. Gewonnen hat unser Lulumann, der einen zweiten Platz streichen konnte vor Schorsch Backes, der als überraschender Wieder-Quereinsteiger gezeigt hat, daß man vieles nicht verlernt und vor Markus (neuerdings?) Fleißner. Herzlichen Glückwunsch!!
Vielen Dank an alle Helfer vom HOYC, die Wettfahrtleitung sowie alle Segler, die bitte nächstes Jahr wiederkommen und noch weitere Segler mitbringen.