Absegeln unter Corona-Bedingungen aber leider nicht an der Ostsee

2 einsame Hobies

In diesem Corona Jahr ist alles etwas anders. Unser Absegeln zusammen mit dem BHS stand unter keinem guten Stern. Erst der Ausfall der Niederlande als Reiseziel und dann die innerdeutschen Reisebestimmungen die eine Reise nach Schleswig Holstein als kritisch erscheinen ließen, sorgten dafür, dass wir das eigentliche Absegeln mit den sich angemeldeten Personen abgesagt haben.

Am vergangenen Dienstag kam dann bei Patrick die Idee auf spontan an den Möhnesee zu fahren. Christian fand die Idee gut und hat mich nach meiner Meinung gefragt. Ich habe dann nachgefragt ob wir dort spazieren gehen oder Kaffee trinken wollen, worauf Christian mich gefragt hat ob ich doll im Kopp bin . Ja Corona mit seinem Hin und Her macht schon doll im Kopp. Also Christian wollte segeln und wer nicht segeln will kann ja spazieren gehen. Somit hat er mit der Tourist Verwaltung Kontakt aufgenommen und die Möglichkeiten abgecheckt. Dann hat Patrick mal nach einer Slipmöglichkeit gesucht und auf ging`s. Aber eigentlich wollte Patrick doch nur mit Moped um die Möhne fahren, HaHa. 😂

Samstagmorgen 10 Uhr war Treffen am Südufer am Minigolfplatz angesetzt. Doch der Möhnesee war nur noch mit 55% Wasser gefüllt, sodass man nur noch über viele Steine zum Wasser kam. Also keine Option für einen Segelstart. Dann der Wechsel zur sogenannten Schweinebucht am gegenüberliegendem Ufer. Auch Maurice musste nochmal nachfragen wo denn die Schweinbucht sein könnte, aber dank Google Maps war ach diese schnell gefunden. Kurze Lagebesprechung, Trailer abgestellt und Autos wieder auf dem Parkstreifen entlang der Straße abgestellt. Patrick hat dann die vorgeschriebenen Plaketten, bzw. die Nutzungsgebühr entrichtet und wir konnten aufbauen. Mit 2 Hobie 16 und einem Hobie 14 turbo von Christian ging es dann aufs Wasser. Der Wind mit angesagten 10-14 kts war ok, doch die Böen bis 24kts. waren schon heftig. Patrick und Maurice hat’s dann auch glatt 2 mal umgehauen. Flo und ich waren kurz davor. Christian hat dann den Vogel abgeschossen. Nach einem etwas mühsamerem Aufbau des Turbos und einer kurzen Erkundungsfahrt war das Turbo Erlebnis auf dem Hobie 14 schon wieder vorbei. Eine Wante war gerissen und der Mast lag im Wasser. Christian wohl auf, aber leicht gefrustet. Doch mit dem auflandigem Wind konnte er sich zurück an Land treiben lassen. Dank Patrick gab es dann auch einen Landungskaffee.

Zufluß zum Möhnesee aus dem oberen Becken

Nach der Kaffeepause sind wir mit den verbleibenden 2 Hobies über den Mittelteil des Möhnesees geheizt. An der Brücke war die Überlegung passen die Hobies drunter her oder nicht. Wenn man von unten hoch schaut sah es aus als wenn es nicht geht. Patrick hat aber dann einen anderen Segler, der bereits durchgefahren war gefragt welche Masthöhe er hat und nun war klar, es reicht auch für uns. Somit konnten wir bis zum Wassereinlaß an der oberen Staumauer hochfahren und wieder herunterkreuzen. Den Böen entgegen zu segeln war immer wieder spannend. Flo und ich haben dann mal unsere Positionen gewechselt und Patrick hat mit Christian getauscht. Somit auf zur letzten Runde.

Patrick hat derweil den Grill vorbereitet und für ein heißes Bratwürstchen im Brötchen gesorgt. Lieber Patrick, Dir vielen Dank nochmals dafür. Nun wieder Abbauen und die Heimreise antreten.

Grillmeister Patrick in seinem Element

Ein echt coooooler Tag zum legendären Absegeln.

Doch noch ist die Saison nicht ganz vorbei. Der Martinspokal in Krefeld steht noch bevor. Der SKBUE hat alle Vorbereitungen im Corona Modus getroffen und wartet auf unsere Meldungen.

http://www.raceoffice.org/entry.php?eid=15234745235e01186e10c8e

Euch allen eine gute Zeit und auf ein gesundes Wiedersehen.

Clemens Dieckmann

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