• Obacht, Regatta in Hohwacht!

    Für uns ging es am ersten September-Wochenende zur ersten Regatta des Jahres. Eingeladen hatte die Deutsche Hobie Cat Klassenvereinigung in Person unseres Commodore Nord, über den noch einige zu sagen sein wird. Uns stand wieder die Wiese zur Verfügung, die eigentlich auf dem Gebiet der Gemeinde Seelendorf gelegen ist, von ihr aber vertrauensvoll in die Obhut von Birger Rosenbrook – besser bekannt als Birger -, gegeben ist. Und Birger war wie immer unserem Sport äußerst aufgeschlossen – gegen eine kleine Gebühr je Teilnehmer, was ich für vollkommen in Ordnung halte, denn wie immer durften wir Toiletten und Duschen seiner Segelschule mitbenutzen und hatten viel Platz auf der Wiese und wunderschönen Blick auf die Hohwachter Bucht, was unbezahlbar ist – bei den auch in Hohwacht explodierenden Immobilienpreisen.

    Wie angekündigt mache ich mal mit Horst Miera – besser bekannt als Horst – weiter. Es ist schwer in Worte zu fassen, was Horst für uns vorbereitet hatte. Mit von ihm gewohnter stoischer Ruhe, die sonst die Frage provoziert hatte, ob heute noch etwas passiert, hatte er die Veranstaltung geplant, die Helfer und Unterstützer ins Boot – im wahrsten Sinne des Wortes, dazu gleich mehr – geholt, Utensilien wie Flaggen besorgt – die schwarze Flagge war zum Glück von uns Seglerinnen und Seglern vergriffen, auch dazu gleich mehr –, und schlussendlich auch noch die Wettfahrtleitung übernommen, nachdem Rolf Prosch kurzfristig hatte absagen müssen. Lieber Horst, das hast du alles super gut gemacht. Vielen, vielen Dank dafür!

    Gesegelt wurde auch. Und das hatte wir nicht nur Horst, sondern auch Gunter Fricke zu verdanken. Gunter stellte nicht nur sich, sondern auch sein Motorboot als Startschiff und sein Schlauchboot als Tonnenleger zu Verfügung. Ganz herzlichen Dank dafür, lieber Gunter.

    Am Samstag sollte der Wind von West auf Ost drehen und ab 17:00 Uhr auffrischen. Da waren sich die Wetterdienste recht einig. Und wer lesen kann, kann auch auf die richtige Seite segeln, war unsere Überzeugung: dreht der Wind rechts, fahre rechts. Und so waren wir, aber auch Knud und Emma nach dem ersten Start rasch auf die rechte Seite gewendet. Und dann mussten wir feststellen: lesen allein genügt nicht, wenn die Windvorhersage nicht passt. Statt nach rechts drehte der Wind nach links zurück. Und so waren wir auf der rechten Seite schlecht aufgehoben. Den Linksdreher auszuwenden, lohnte leider nicht, weil der Kurs etwas klein war und das Startschiff in der Mitte der Regattabahn lag. Dass deshalb die Startkreuz arg kurz war, sah leider nur auf dem Papier nach einem kleinen Vorteil aus. Denn den Vorteil, dass der Dreher sich bei kurzer Kreuz nicht so stark wie bei langer Kreuz auswirken dürfte, kompensierte der Herrscher über Wind, Welle und Seglerglück, indem der Linksdreher einfach noch einmal 10 Grad wuchtiger ausfiel. Wir nahmen es mit Humor und als Lehre für die anstehende Europameisterschaft mit: nicht so viel denken. Die zweite Wettfahrt lief dann schon erheblich besser. Doch während wir uns mit dem bei Leichtwind sehr schnell segelnden Team Frank Lampe und Franzi Fiedler herumschlugen, fuhren Kerstin Wichardt und Knut Westergaard als lachende Dritte auf dem letzten Schenkel an uns vorbei – einfach so. Wir freuten uns mit ihnen und nahmen als Lehre mit: schwerere Teams wie wir müssen auf der Kreuz einen größeren Vorsprung erarbeiten. Die dritte Wettfahrt war dann ein Fiasko – schon beim Start. Beim Kampf um die wegen des Linksdrehers bevorteilte Position am Ende der unverändert liegenden Linie konnten wir Ulf Hahn und Maxi Fuhr von der Poolposition verdrängen, was sie dann nach schneller Halse zu einem Start auf Backbordschlag (althergebracht auch Steuerbordstart genannt) und anschließendem Start-Ziel-Sieg nutzten, während wir wegen des arg spitzen Winkels, mit dem auf Steuerbordschlag die Linie zu queren war, die Lücke zur Starttonne nicht zugefahren bekamen und dann ei dem Bemühen, die Starttonne berührungsfrei zu passieren, von oben überlaufen wurden. Wir nahmen es mit Humor als Lehre mit: Pinnend ist nicht gut, wenn man überlaufen wird. Und dann war der erste Wettfahrttag auch schon vorbei – und wir ein wenig geschafft, denn bei dem schwachen Wind hatten wir uns geschmeidig an Bord bewegen müssen, und dazu mussten wir feststellen, dass die Gelenke etwas eingerostet und die Muskeln, soweit sie noch vorhanden waren, arg verkürzt waren. Bewegungen wie die beim Schwachwindsegeln waren wir nicht mehr gewohnt, und unser Wohnzimmer werden wir jetzt auch nicht umbauen, um das bei der Wende unter dem Baum hindurchschlüpfen zu üben.

    Um 17:30 Uhr, also mit leichter Verspätung und nicht ganz so aus Ost wie angekündigt, kam der Wind. Die Nachwuchs-Teams gingen gleich wieder raus und heizten noch einmal ne gute Stunde über das Wasser. Das gefiel mir sehr gut, denn bei aller grauer Theorie ist Segelpraxis durch nichts zu ersetzen. Diese „time on water“ nahmen sich auch noch einmal Ulf und Maxi. Für die jüngeren Leserinnen und Leser unter uns will ich daran erinnern, dass Ulf und Maxi schon einmal vor Jahren, vor vielen Jahren gemeinsam sehr erfolgreich gesegelt hatten. 2005 waren sie Vize-Europameister geworden, und auch danach hatte sie viele große Erfolge, bis Beruf und Familie andere Prioritäten setzen ließen. Und jetzt sind sie wieder da, wie ABBA.

    Irgendwann war dann am Samstag für alle Schluss mit Segeln. Es wurde gegrillt, geschnackt und zusammengehockt. Schön war es.

    Am Sonntag ging es dann raus zum Doppeltrapezsegeln. Die Startlinie lag für uns Segler suboptimal: der Start am Schiff war schwer bevorteilt. Und bei solcher Linie lassen sich die Boote auch nicht wirklich gut vor der Linie parken. Und so kam es, wie es aus vieler Seglersicht kommen musste: ein Frühstart reihte sich an den anderen. Zum Glück hatte Horst die schwarze Flagge nicht einkaufen können, sondern nur die Flagge U dabei. Flagge U half aber nicht wirklich. Als Sabine und ich es wagten, den Wettfahrtleiter darauf anzusprechen, das Dreieck etwas größer zu legen, weil nach erstem Frühstart einige Segler nur die Luvtonne, nicht aber den ersten Hilfsstander im Blick hatten und binnen 8 Minuten das erste Dreieck abgesegelt hatten, hörten wir die Worte des Tages: Lernt ihr erst einmal zu starten! Lieber Horst: meintest du ihr Segler, oder meintest du etwa ihr, die ihr mich hier anquatscht? Wir nahmen es nicht persönlich, denn bei den 5 oder 6 Frühstarts waren wir allenfalls zwei- oder dreimal dabei, zu früh über der Linie zu sein, und das war wirklich gut im Kreise der Wettbewerber. Nachdem Carsten Schermer die Starttonne kurzerhand an Bord seines 16er genommen und gefühlt 100 m nach Luv gefahren hatte, schaffte es das Feld dann doch, regelkonform zu starten. Die erste Wettfahrt des Tages lief für uns super, wenn da nicht gewesen wäre, dass ich beim Halsen um die Leetonne den Halsenradius überschätzte und nach der Halse statt unter der Tonne mitten auf der Tonne herauskam. Wir nahmen es mit Humor und als Lehre mit: so eine Tonne unter dem Hahnepott herauszudrücken und danach eine Strafkringel zu fahren, hält auf. Spaßig ging es dann auch in den beiden letzten Wettfahrten weiter. Hervorheben möchte ich einen 4. Platz von Mats Taube und Lukas Riepe in der 5. Wettfahrt, die damit schon einmal haben aufblitzen lassen, dass sie mit guter Geschwindigkeit und schnellen Manövern vorne mitmischen können.

    Zur Siegerehrung musste Horst feststellen, dass er seine Brille verlegt oder gar verloren hatte. Er erteilte daher Carsten Schermer das Wort. Carsten nämlich hatte den Part übernommen, die Veranstaltung auf raceoffice anzukündigen, die Ergebnisliste zu erstellen und verkünden sowie schlussendlich bei raceoffice einzugeben. Danke dafür, lieber Carsten. Das letzte Team, das Carsten nach vorn zur Siegerehrung bat, waren Ulf und Maxi. Es läuft schon wieder ganz gut bei ihnen, wie bei ABBA. Herzlichen Glückwunsch, den Erstplatzierten und eigentlich uns allen, denn für uns alle war das Wochenende ein voller Treffer ins Schwarze.

    Ich wünsche allen noch eine schöne Restsaison und freue mich auf ein Wiedersehen spätestens in Hohwacht im nächsten Jahr!

    Ingo Delius

  • CAT-CUP Fleckeby

    Fünf 14er-Segler hatten sich in den fernen Norden an die Schlei aufgemacht, um Präsenz und Interesse der 14er-Szene an Ranglistenregatten zu bekunden. Martin, Klaus und Rolf hatten mit ihren Frauen ihren Urlaub entsprechend geplant und reisten schon Montag direkt nach der IDB nach Fleckeby weiter. Schönes Wetter und wenig Wind erlaubten dann Urlaubsfeeling mit entsprechenden Unternehmungen: Sightseeing, Radfahren, Grillen und Chillen, auch in anderen Reihenfolgen.


    Zum Wochenende gesellten sich noch Wolfgang und Fritz zu den Dreien. Zwar hatte Veit sein Kommen angekündigt, doch eine Hexe schoss ihm arglistig in den Rücken – aus dem Segeln wurde es dann nichts. Pünktlich zum Regattastart legte der Wind zu und am Samstag konnten dann problemlos 3 der geplanten 5 Läufe bei 2-3 Bf absolviert werden. Zeitlich wäre ein 4. Lauf noch locker drin gewesen, doch die Regattaleitung erwartete für Sonntag Wind von 4-6 Bf und wollte den Hobieisten die Chance eröffnen, ihr Können auch bei entsprechenden Herausforderungen durch Wind und Welle unter Beweis zu stellen. Am Abend gab es natürlich unter der Pergola schmackhaftes Essen und entsprechende Getränke, was alle Segler gern genossen. Am Sonntag dann der angekündigte Wind. Endlich Trapezsegeln! Im 4. Lauf waren drei Runden angezeigt. Fritz bestätigte seine Platzierung vom Vortag. Da Wolfgang Sand im Getriebe, besser in der Teleskoppinne hatte, musste er entnervt aufgeben, Trapezsegeln war damit nicht möglich. Rolf konnte dies für sich nutzen (mit dem 2.), rückte teilweise Fritz dicht auf die Pelle, und ersegelte sich damit den Gesamtzweiten. Dass Klaus lieber Kiesgruben als große Wasser absegelt, gab er unumwunden zu. Die fehlenden Schenkel bei den Up-and-Down-Kursen nervten ihn zudem. Der 5. Lauf war dann von einmütiger Solidarität geprägt: Nach Absprache verzichteten alle am Start verbliebenen 14er- Recken auf den 5. Lauf, planten dafür ihren Streicher und verzichteten auf den Kampf mit Böen und Wellen. Auf dem Weg zurück in den Hafen hatte Martin erstmals die Nase vorn: es geht doch!

    Natürlich war das vorzeitige Abreisen der weitgereisten Klaus und Fritz dem Veranstalter gegenüber unhöflich. Ihr Verhalten schien jedoch angesichts der von ausgeprägten Staus begleiteten Heimreise von 6 und 9 Stunden nachvollziehbar. Und sie werden nächstes Jahr wieder kommen, denn Fleckeby war wieder einmal die Reise wert.

    (Autor: Fritz Weller)

  • Baltic Race Hohwacht am 4./5. September

    Moin liebe Segler,

    am Wochenende vom 4. und 5. September werden wir auch dieses Jahr wieder ein Event für HC14 und HC16 in Hohwacht durchführen. Es kann wie gewohnt auf der Wiese gecampt werden und Samstag wird gegrillt.

    Wir freuen uns auf eure Meldungen

    Euer Nordteam

  • Melden Für Cat Cup Fleckeby II am 11./12. September

    Hallo zusammen,

    jetzt soll es endlich losgehen!
    Nachholen, was uns die letzten Monate gefehlt hat: grillen, chillen, segeln und Freunde treffen! Wir haben viel nachzuholen.
    Am Wochenende vom 11. und 12. September auf der Großen Breite der Schlei in Fleckeby ist das möglich. Gleichzeitig könnt Ihr unser neues, kurz vor der Vollendung stehendes Vereinsheim erleben.
    Um uns mehr Planungssicherheit zu geben, wäre es toll, wenn Ihr bereits jetzt melden würdet.


     Schöne Grüße  

    Fritz-R. Klocke

  • Absage Cat-Festival Sylt 2021

    Leider haben wir von unseren Freunden aus Sylt die Nachricht erhalten, dass das legendäre Cat-Festival 2021 nicht stattfinden wird. Wir bedauern dies als KV sehr, können aber die Beweggründe nachvollziehen und hoffen auf 2022.

    Der Verein bietet ein alternativ Programm, was ihr aus der offiziellen Absage erfahren könnt.

    “Liebe Segelfreunde,

    bis zuletzt haben wir noch geschwankt und versucht es möglich zu machen- aber schweren Herzens müssen die Segelwoche mit den Regatten Super Sail Sylt vor Hörnum, dem Rahmenprogramm mit den Touren und Spaßregatten während der Woche und die Regatta “60 Seemeilen vor Sylt” für 2021 offiziell absagen. Aufgrund der durch Corona bedingten Rahmenbedingungen ( u.a. Testzentrum auf den sonst genutzten Stellplätzen) konnten wir leider nicht wie sonst das Event planen. Bei schon erfolgten Meldungen werden wir mit Euch Kontakt aufnehmen. Wir hoffen mit viel Schwung dann im nächsten Jahr 2022 wieder an den Start gehen zu können. Besucht uns trotzdem gern- unsere Vereinsterrasse mit dem traumhaften Ausblick ist jetzt wieder geöffnet . Für alle Segler besteht die Möglichkeit nach Rücksprache Gastliegeplätze am Oststrand vor dem Clubhaus zu nutzen. Nach Interesse wird am Wochenende 30.7./1.8. eine kleine offene Cat-Regatta für Mitglieder und Freunde angeboten. Herzlichst Eure Regatta-Organisatoren des SCC”

  • Erfolgreiches Jugendtraining in Niendorf

    Am Wochenende haben sich 26 Jugendliche in Niendorf zusammengefunden, um gemeinsam aufs Wasser zu gehen. Unter Anleitung von Detlef, Knud, Andreas und Carsten konnten bekannte aber auch viele neue Gesichter ihr Leichtwindkönnen bei bestem Sommerwetter unter Beweis stellen.
    Vielen lieben Dank an das Organisationsteam – im besonderen Carsten und Ulrike – , die Trainer und alle Helfer, die an dieser gelungenen Veranstaltung beteiligt waren.
    Ich freue mich viele von euch bei der Regatta dieses Wochenende in Niendorf wiederzusehen!

  • Niendorf ist bereit für Saisonstart im Norden

    Einige haben das Wochenende bereits für ein kleines privates Training oder einen Hobie Ausflug nutzen können. Im Norden sieht auch alles danach aus, als könnte die Saison auch offiziell mit der Regatta in Niendorf am 03./04. Juli endlich starten. Gemeldet werden kann hier:
    https://www.raceoffice.org/event.php?eid=47975022960905310e1ee5

    Jugend und Junioren aufgepasst: Der Cat Cup ist die Landesjuniorenmeisterschaft für Schleswig-Holstein für alle Segler des Jahrgangs 1993 und jünger. Junioren aus allen Regionen sind herzlich willkommen und bekommen einen Fahrkostenzuschuss von der KV!
    Zusätzlich gibt es am Wochenende dafür ein Trainingslager für alle Erfahrungsstufen. Ihr könnt mit und ohne Boot melden. Mit einer baldigen Meldung helft ihr die Organisation zu unterstützen. Gemeldet werden kann hier:
    https://www.raceoffice.org/event.php?eid=12141690056090579c7e33f

    Bis bald auf dem Wasser!

  • Nordwind Spring Cup wird verschoben!

    Wie es bereits zu erwarten war, muss nun leider auch der Nordwind Spring Cup am Pfingstwochenende in Surendorf abgesagt werden.

    Wir bemühen uns um einen neuen Termin im Herbst und hoffen, dass wir dann wieder an den Start gehen können.

  • Fleckeby verschoben auf September

    Liebe Segler,

    leider muss die erste Regatta im Norden abgesagt werden. Fleckeby kann am Wochenende vom 15.5.-16.5. nicht stattfinden und wird in den September verschoben. Über die genaue Planung informieren wir euch weiterhin über den Eventkalender.

    Euer Commodore Nord

  • Regatten im Norden

    Moin,

    durch die Absage von PRO-SAIL in diesem Jahr ist es notwendig geworden die Termine neu zu vergeben.Wir werden an Vatertag in Fleckeby starten, eine Woche später geht es Pfingsten in Surendorf weiter und Niendorf hat denTermin auf den 03.07 u. 04.07. verlegt.

    Die aktuellen Termine sind auch im Regattakalender ersichtlich.

    Liebe Grüße

    euer Commodore Nord

  • Jugendtrainingslager Niendorf

    Die Vorbereitungen für die neue Saison sind im vollen Gange. Für die Jugend ist ein tolles Event in Niendorf mit Trainer Detlef Mohr am 25.06-27.06. geplant. Neben dem Training für alle Erfahrungsstufen freuen wir uns endlich wieder auf ein Miteinander ganz nach dem Hobie Way of Life. Offizieller Trainingsbeginn ist am Samstag, der Freitag kann bei Interesse aber sehr gerne als weiterer gemeinsamer Segeltag genutzt werden.
    Wir hoffen auf Teilnehmer aus allen Regionen!
    Bei Fragen oder Anmerkungen meldet euch gerne bei Carsten Schermer.
    Wir freuen uns schon auf den Sommer!

  • Hohwacht – verschoben und ganz anders

    Wie das momentan leider häufig ist, ändern sich Informationen und Absprachen ständig. Für die Veranstaltung in Hohwacht können daher keine Wohnmobil- und Zeltplätze zur Verfügung gestellt werden und außerdem ist eine maximale Anzahl von 35 Teilnehmern erlaubt. Dementsprechend muss der Rahmen der Veranstaltung stark reduziert werden.
    Um den Veranstaltungen in Dänemark (30.07.-02.08 – es kann noch gemeldet werden, die Dänen freuen sich auf uns) und Polen (05.-09.08.) damit nicht im Wege zu stehen ist das Segeln in kleiner Runde in Hohwacht für den 15./16.08. geplant. Meldet euch bei Interesse auch ohne “Campground” bei eurem Kommodore Nord.

    Als Ersatzveranstaltung ist eine zweite Regatta in Surendorf am 29./30.08. geplant zusätzlich zu der bereits angekündigten am 26./27.09.

  • Norden erfolgreich in die Saison gestartet

    In der Region Nord konnte nach einem wind- sowie kenterreichen Trainingswochenende für die Jugend die erste Hobie 16 Regatta ausgetragen werden. Sehr wechselnde Windbedinungen machten das Segeln anspruchsvoll, dabei zeigte sich, wer über die Coronazeit am wenigsten aus dem Training gekommen ist: Jens Goritz und Katrin Wiese-Dose gewannen mit einer beeindruckenden Serie vor Detlef Mohr und Karen Wichardt auf dem zweiten und Christian Diederich mit Christina Schober auf dem dritten Platz.
    Besonders toll war auch die wiederholt starke Teilnehmerzahl von Jugendlichen und Junioren. Dominiert von den dänischen Teams gewannen in dieser U23-Wertung Mikkel Stampe Nielsen und Emma Hansen vor Calle Hulthin Sørensen mit Emilie Andersen und Eske und Stina Schermer in dem 10 Teams starken Feld.
    Die Ergebnisse findet ihr in unserem Eventkalender.

    Ein riesen Dankeschön geht an Ulrike und Carsten Schermer und Karsten Stümpel von der SGJ Niendorf sowie alle Helfer für ein tolles Event in dieser merkwürdigen Zeit!
    Bleibt gesund und bis bald wieder auf dem Wasser!

  • Niendorf – Jugendtrainingslager und Regatta im Juli

    Meldemöglichkeiten sind online!

    Am 4./5. 07. richtet die SGJ Niendorf ein Trainingslager für die Jugend aus, am Wochenende danach, den 11./12. 07. findet die Ranglistenregatta statt. Aufgrund der Corona-Lage wird das Rahmenprogramm schlank gehalten, dem Spaß auf dem Wasser steht aber nichts im Wege.
    Ausschreibung und Meldemöglichkeit findet ihr auf Raceoffice oder über unsere Veranstaltungen.
    Wir freuen uns die Saison im Norden beim Ausrichter der letztjährigen Deutschen Meisterschaft starten zu können!

  • Super Sail Tour – Events abgesagt

    ,,Heute haben uns die Gemeinden mitgeteilt, dass die Super Sail Tour 2020 in Grömitz, Kellenhusen und Heiligenhafen wegen der CORONA Maßnahmen abgesagt sind. 2021 sind wir wieder bei Euch am Start.

    Es tut uns sehr leid, aber wir haben es kommen sehen.

    Leider musste ProSail die ersten drei Veranstaltungen der Super Sail Tour 2020 gestern absagen. Wir freuen uns aber schon auf die nächste Saison!

  • Obacht, Regatta in Hohwacht!

    Für uns ging es am ersten September-Wochenende zur ersten Regatta des Jahres. Eingeladen hatte die Deutsche Hobie Cat Klassenvereinigung in Person unseres Commodore Nord, über den noch einige zu sagen sein wird. Uns stand wieder die Wiese zur Verfügung, die eigentlich auf dem Gebiet der Gemeinde Seelendorf gelegen ist, von ihr aber vertrauensvoll in die Obhut von Birger Rosenbrook – besser bekannt als Birger -, gegeben ist. Und Birger war wie immer unserem Sport äußerst aufgeschlossen – gegen eine kleine Gebühr je Teilnehmer, was ich für vollkommen in Ordnung halte, denn wie immer durften wir Toiletten und Duschen seiner Segelschule mitbenutzen und hatten viel Platz auf der Wiese und wunderschönen Blick auf die Hohwachter Bucht, was unbezahlbar ist – bei den auch in Hohwacht explodierenden Immobilienpreisen.

    Wie angekündigt mache ich mal mit Horst Miera – besser bekannt als Horst – weiter. Es ist schwer in Worte zu fassen, was Horst für uns vorbereitet hatte. Mit von ihm gewohnter stoischer Ruhe, die sonst die Frage provoziert hatte, ob heute noch etwas passiert, hatte er die Veranstaltung geplant, die Helfer und Unterstützer ins Boot – im wahrsten Sinne des Wortes, dazu gleich mehr – geholt, Utensilien wie Flaggen besorgt – die schwarze Flagge war zum Glück von uns Seglerinnen und Seglern vergriffen, auch dazu gleich mehr –, und schlussendlich auch noch die Wettfahrtleitung übernommen, nachdem Rolf Prosch kurzfristig hatte absagen müssen. Lieber Horst, das hast du alles super gut gemacht. Vielen, vielen Dank dafür!

    Gesegelt wurde auch. Und das hatte wir nicht nur Horst, sondern auch Gunter Fricke zu verdanken. Gunter stellte nicht nur sich, sondern auch sein Motorboot als Startschiff und sein Schlauchboot als Tonnenleger zu Verfügung. Ganz herzlichen Dank dafür, lieber Gunter.

    Am Samstag sollte der Wind von West auf Ost drehen und ab 17:00 Uhr auffrischen. Da waren sich die Wetterdienste recht einig. Und wer lesen kann, kann auch auf die richtige Seite segeln, war unsere Überzeugung: dreht der Wind rechts, fahre rechts. Und so waren wir, aber auch Knud und Emma nach dem ersten Start rasch auf die rechte Seite gewendet. Und dann mussten wir feststellen: lesen allein genügt nicht, wenn die Windvorhersage nicht passt. Statt nach rechts drehte der Wind nach links zurück. Und so waren wir auf der rechten Seite schlecht aufgehoben. Den Linksdreher auszuwenden, lohnte leider nicht, weil der Kurs etwas klein war und das Startschiff in der Mitte der Regattabahn lag. Dass deshalb die Startkreuz arg kurz war, sah leider nur auf dem Papier nach einem kleinen Vorteil aus. Denn den Vorteil, dass der Dreher sich bei kurzer Kreuz nicht so stark wie bei langer Kreuz auswirken dürfte, kompensierte der Herrscher über Wind, Welle und Seglerglück, indem der Linksdreher einfach noch einmal 10 Grad wuchtiger ausfiel. Wir nahmen es mit Humor und als Lehre für die anstehende Europameisterschaft mit: nicht so viel denken. Die zweite Wettfahrt lief dann schon erheblich besser. Doch während wir uns mit dem bei Leichtwind sehr schnell segelnden Team Frank Lampe und Franzi Fiedler herumschlugen, fuhren Kerstin Wichardt und Knut Westergaard als lachende Dritte auf dem letzten Schenkel an uns vorbei – einfach so. Wir freuten uns mit ihnen und nahmen als Lehre mit: schwerere Teams wie wir müssen auf der Kreuz einen größeren Vorsprung erarbeiten. Die dritte Wettfahrt war dann ein Fiasko – schon beim Start. Beim Kampf um die wegen des Linksdrehers bevorteilte Position am Ende der unverändert liegenden Linie konnten wir Ulf Hahn und Maxi Fuhr von der Poolposition verdrängen, was sie dann nach schneller Halse zu einem Start auf Backbordschlag (althergebracht auch Steuerbordstart genannt) und anschließendem Start-Ziel-Sieg nutzten, während wir wegen des arg spitzen Winkels, mit dem auf Steuerbordschlag die Linie zu queren war, die Lücke zur Starttonne nicht zugefahren bekamen und dann ei dem Bemühen, die Starttonne berührungsfrei zu passieren, von oben überlaufen wurden. Wir nahmen es mit Humor als Lehre mit: Pinnend ist nicht gut, wenn man überlaufen wird. Und dann war der erste Wettfahrttag auch schon vorbei – und wir ein wenig geschafft, denn bei dem schwachen Wind hatten wir uns geschmeidig an Bord bewegen müssen, und dazu mussten wir feststellen, dass die Gelenke etwas eingerostet und die Muskeln, soweit sie noch vorhanden waren, arg verkürzt waren. Bewegungen wie die beim Schwachwindsegeln waren wir nicht mehr gewohnt, und unser Wohnzimmer werden wir jetzt auch nicht umbauen, um das bei der Wende unter dem Baum hindurchschlüpfen zu üben.

    Um 17:30 Uhr, also mit leichter Verspätung und nicht ganz so aus Ost wie angekündigt, kam der Wind. Die Nachwuchs-Teams gingen gleich wieder raus und heizten noch einmal ne gute Stunde über das Wasser. Das gefiel mir sehr gut, denn bei aller grauer Theorie ist Segelpraxis durch nichts zu ersetzen. Diese „time on water“ nahmen sich auch noch einmal Ulf und Maxi. Für die jüngeren Leserinnen und Leser unter uns will ich daran erinnern, dass Ulf und Maxi schon einmal vor Jahren, vor vielen Jahren gemeinsam sehr erfolgreich gesegelt hatten. 2005 waren sie Vize-Europameister geworden, und auch danach hatte sie viele große Erfolge, bis Beruf und Familie andere Prioritäten setzen ließen. Und jetzt sind sie wieder da, wie ABBA.

    Irgendwann war dann am Samstag für alle Schluss mit Segeln. Es wurde gegrillt, geschnackt und zusammengehockt. Schön war es.

    Am Sonntag ging es dann raus zum Doppeltrapezsegeln. Die Startlinie lag für uns Segler suboptimal: der Start am Schiff war schwer bevorteilt. Und bei solcher Linie lassen sich die Boote auch nicht wirklich gut vor der Linie parken. Und so kam es, wie es aus vieler Seglersicht kommen musste: ein Frühstart reihte sich an den anderen. Zum Glück hatte Horst die schwarze Flagge nicht einkaufen können, sondern nur die Flagge U dabei. Flagge U half aber nicht wirklich. Als Sabine und ich es wagten, den Wettfahrtleiter darauf anzusprechen, das Dreieck etwas größer zu legen, weil nach erstem Frühstart einige Segler nur die Luvtonne, nicht aber den ersten Hilfsstander im Blick hatten und binnen 8 Minuten das erste Dreieck abgesegelt hatten, hörten wir die Worte des Tages: Lernt ihr erst einmal zu starten! Lieber Horst: meintest du ihr Segler, oder meintest du etwa ihr, die ihr mich hier anquatscht? Wir nahmen es nicht persönlich, denn bei den 5 oder 6 Frühstarts waren wir allenfalls zwei- oder dreimal dabei, zu früh über der Linie zu sein, und das war wirklich gut im Kreise der Wettbewerber. Nachdem Carsten Schermer die Starttonne kurzerhand an Bord seines 16er genommen und gefühlt 100 m nach Luv gefahren hatte, schaffte es das Feld dann doch, regelkonform zu starten. Die erste Wettfahrt des Tages lief für uns super, wenn da nicht gewesen wäre, dass ich beim Halsen um die Leetonne den Halsenradius überschätzte und nach der Halse statt unter der Tonne mitten auf der Tonne herauskam. Wir nahmen es mit Humor und als Lehre mit: so eine Tonne unter dem Hahnepott herauszudrücken und danach eine Strafkringel zu fahren, hält auf. Spaßig ging es dann auch in den beiden letzten Wettfahrten weiter. Hervorheben möchte ich einen 4. Platz von Mats Taube und Lukas Riepe in der 5. Wettfahrt, die damit schon einmal haben aufblitzen lassen, dass sie mit guter Geschwindigkeit und schnellen Manövern vorne mitmischen können.

    Zur Siegerehrung musste Horst feststellen, dass er seine Brille verlegt oder gar verloren hatte. Er erteilte daher Carsten Schermer das Wort. Carsten nämlich hatte den Part übernommen, die Veranstaltung auf raceoffice anzukündigen, die Ergebnisliste zu erstellen und verkünden sowie schlussendlich bei raceoffice einzugeben. Danke dafür, lieber Carsten. Das letzte Team, das Carsten nach vorn zur Siegerehrung bat, waren Ulf und Maxi. Es läuft schon wieder ganz gut bei ihnen, wie bei ABBA. Herzlichen Glückwunsch, den Erstplatzierten und eigentlich uns allen, denn für uns alle war das Wochenende ein voller Treffer ins Schwarze.

    Ich wünsche allen noch eine schöne Restsaison und freue mich auf ein Wiedersehen spätestens in Hohwacht im nächsten Jahr!

    Ingo Delius

  • CAT-CUP Fleckeby

    Fünf 14er-Segler hatten sich in den fernen Norden an die Schlei aufgemacht, um Präsenz und Interesse der 14er-Szene an Ranglistenregatten zu bekunden. Martin, Klaus und Rolf hatten mit ihren Frauen ihren Urlaub entsprechend geplant und reisten schon Montag direkt nach der IDB nach Fleckeby weiter. Schönes Wetter und wenig Wind erlaubten dann Urlaubsfeeling mit entsprechenden Unternehmungen: Sightseeing, Radfahren, Grillen und Chillen, auch in anderen Reihenfolgen.


    Zum Wochenende gesellten sich noch Wolfgang und Fritz zu den Dreien. Zwar hatte Veit sein Kommen angekündigt, doch eine Hexe schoss ihm arglistig in den Rücken – aus dem Segeln wurde es dann nichts. Pünktlich zum Regattastart legte der Wind zu und am Samstag konnten dann problemlos 3 der geplanten 5 Läufe bei 2-3 Bf absolviert werden. Zeitlich wäre ein 4. Lauf noch locker drin gewesen, doch die Regattaleitung erwartete für Sonntag Wind von 4-6 Bf und wollte den Hobieisten die Chance eröffnen, ihr Können auch bei entsprechenden Herausforderungen durch Wind und Welle unter Beweis zu stellen. Am Abend gab es natürlich unter der Pergola schmackhaftes Essen und entsprechende Getränke, was alle Segler gern genossen. Am Sonntag dann der angekündigte Wind. Endlich Trapezsegeln! Im 4. Lauf waren drei Runden angezeigt. Fritz bestätigte seine Platzierung vom Vortag. Da Wolfgang Sand im Getriebe, besser in der Teleskoppinne hatte, musste er entnervt aufgeben, Trapezsegeln war damit nicht möglich. Rolf konnte dies für sich nutzen (mit dem 2.), rückte teilweise Fritz dicht auf die Pelle, und ersegelte sich damit den Gesamtzweiten. Dass Klaus lieber Kiesgruben als große Wasser absegelt, gab er unumwunden zu. Die fehlenden Schenkel bei den Up-and-Down-Kursen nervten ihn zudem. Der 5. Lauf war dann von einmütiger Solidarität geprägt: Nach Absprache verzichteten alle am Start verbliebenen 14er- Recken auf den 5. Lauf, planten dafür ihren Streicher und verzichteten auf den Kampf mit Böen und Wellen. Auf dem Weg zurück in den Hafen hatte Martin erstmals die Nase vorn: es geht doch!

    Natürlich war das vorzeitige Abreisen der weitgereisten Klaus und Fritz dem Veranstalter gegenüber unhöflich. Ihr Verhalten schien jedoch angesichts der von ausgeprägten Staus begleiteten Heimreise von 6 und 9 Stunden nachvollziehbar. Und sie werden nächstes Jahr wieder kommen, denn Fleckeby war wieder einmal die Reise wert.

    (Autor: Fritz Weller)

  • Baltic Race Hohwacht am 4./5. September

    Moin liebe Segler,

    am Wochenende vom 4. und 5. September werden wir auch dieses Jahr wieder ein Event für HC14 und HC16 in Hohwacht durchführen. Es kann wie gewohnt auf der Wiese gecampt werden und Samstag wird gegrillt.

    Wir freuen uns auf eure Meldungen

    Euer Nordteam

  • Melden Für Cat Cup Fleckeby II am 11./12. September

    Hallo zusammen,

    jetzt soll es endlich losgehen!
    Nachholen, was uns die letzten Monate gefehlt hat: grillen, chillen, segeln und Freunde treffen! Wir haben viel nachzuholen.
    Am Wochenende vom 11. und 12. September auf der Großen Breite der Schlei in Fleckeby ist das möglich. Gleichzeitig könnt Ihr unser neues, kurz vor der Vollendung stehendes Vereinsheim erleben.
    Um uns mehr Planungssicherheit zu geben, wäre es toll, wenn Ihr bereits jetzt melden würdet.


     Schöne Grüße  

    Fritz-R. Klocke

  • Absage Cat-Festival Sylt 2021

    Leider haben wir von unseren Freunden aus Sylt die Nachricht erhalten, dass das legendäre Cat-Festival 2021 nicht stattfinden wird. Wir bedauern dies als KV sehr, können aber die Beweggründe nachvollziehen und hoffen auf 2022.

    Der Verein bietet ein alternativ Programm, was ihr aus der offiziellen Absage erfahren könnt.

    “Liebe Segelfreunde,

    bis zuletzt haben wir noch geschwankt und versucht es möglich zu machen- aber schweren Herzens müssen die Segelwoche mit den Regatten Super Sail Sylt vor Hörnum, dem Rahmenprogramm mit den Touren und Spaßregatten während der Woche und die Regatta “60 Seemeilen vor Sylt” für 2021 offiziell absagen. Aufgrund der durch Corona bedingten Rahmenbedingungen ( u.a. Testzentrum auf den sonst genutzten Stellplätzen) konnten wir leider nicht wie sonst das Event planen. Bei schon erfolgten Meldungen werden wir mit Euch Kontakt aufnehmen. Wir hoffen mit viel Schwung dann im nächsten Jahr 2022 wieder an den Start gehen zu können. Besucht uns trotzdem gern- unsere Vereinsterrasse mit dem traumhaften Ausblick ist jetzt wieder geöffnet . Für alle Segler besteht die Möglichkeit nach Rücksprache Gastliegeplätze am Oststrand vor dem Clubhaus zu nutzen. Nach Interesse wird am Wochenende 30.7./1.8. eine kleine offene Cat-Regatta für Mitglieder und Freunde angeboten. Herzlichst Eure Regatta-Organisatoren des SCC”