• Neues aus der Vorstandssitzung vom 21.11.2020

    ++ Vorstand hat Planungen für 2021 aufgenommen, auch wenn noch nicht vorstellbar, ob und wie und wieviel sich realisieren lässt ++ Dazu wurde der vorläufige Eventkalender 2021 gestartet ++ MultiEuropeans in Spanien/Costa Brava geplant für 1.-9.7.2021; Ende der Wettfahrten seitens der EHCA nun für Samstag geplant ++ Von den wenigen in 2020 stattgefundenen Regatten, Veranstaltungen und spontan organisierten Treffen sind im Nachgang keine coronabezogenen Probleme bekannt geworden ++ Die App der Hobie-KV freut sich auf weitere Downloads ++ Jahrbuch-Raumschots 2020 wird im Dezember erscheinen ++ Dringend: Nachfolge für Schatzmeister gesucht ++ Funktionen der Commodore Mitte und Ost ebenfalls neu zu besetzen ++ rein virtuelle Mitgliederversammlung ist am 21.03.2021 vorgesehen ++ Jens Förster wurde vom Vorstand als Bewerber für die Nachfolge des Sekretärs begrüßt ++

  • Nachtrag Bericht Herbstwindregatta HC16 / IDB HC14

    Dank Corona verlief die Regattasaison 2020 sehr bescheiden, Die Saison war von Absagen geprägt. Umso schöner war es das der Segelclub Nordsaar die Herbstwindregatta der Hobie Cat 16 unter Einhaltung der Corona Bestimmungen durchführen konnte. Ein weiteres Highlight dieser Regatta wurde die Rückkehr der Hobie Cat 14 an den Bostalsee und dann direkt mit der Internationalen deutschen Bestenermittlung. An dieser Stelle möchte ich eine großes Lob an Rolf Neu aussprechen, der alles für die Rückkehr der Hobie Cat 14 in die Wege geleitet hat. Danke Rolf!

    Nun aber zum eigentlichen Event, da mein Hobie 16 seinen Platz auf dem Hänger dieses Jahr noch nicht verlassen durfte, entschloss ich mich kurzerhand bei den 14ern mitzumischen. Also fix mal nen alten 14er aufbauen, schauen ob alles dran ist, kleine Proberunde und bereit für die Regatta. Mit Herbst, Wind, Boot waren alle Voraussetzungen für die Herbstwindregatta gegeben.

    Samstag morgen ab zum See, Wetter kühl aber trocken, leichte Brise, alles bestens. Nach der Begrüßung und die Steuermannsbesprechung durch unseren Wettfahrtleiter Armin, auch ihm gilt ein Dank für eine super ausgeführte Regatta, ging es pünktlich zum ersten Start aufs Wasser. Zum ersten Start waren 13 Hobie 16 und 12 Hobie 14 an der Linie. Nach 3 langen Läufen, im letzten nahm der Wind deutlich ab, ging für uns zurück an Land. Pünktlich nachdem Abbauen fing es dann auch an zu Regnen, was die Segler nicht davon abhielt den Abend bis tief in die Nacht am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

    Der Regen hielt sich wacker bis Sonntag gepaart mit ordentlich Wind. Auf Grund des Wetters war die Motivation bei einigen doch etwas verhalten, lag bei dem ein oder anderen vielleicht auch am Lagerfeuer? Der Wind flaute ein wenig ab und so konnten weitere 3 Läufe gesegelt werden. Nach 6 erfolgreichen Läufen konnten Ingo und Sabine Delius-Wenig die Regatta dicht gefolgt von Christian und Max Diederich auf Platz 2 und Daniel Müller mit Vorschoter Niklas Gebauer für sich entschieden. Bei den Hobie 14 konnte Friedhelm Weller souverän den Sieg und Meistertitel ersegeln. Platz 2 beanspruchte Andre Hauschke für sich. Der 3. Platz ging an Wolfgang Ehrich. In den Augen der Segler war es auch ohne offizielles Abendprogramm eine gelungene Regatta. Dank gilt dem Segelclub Nordsaar mit allen Helfern die für die reibungslose und erfolgreiche Ausrichtung der Regatta verantwortlich sind.

    Bericht: Florian Haßdenteufel

  • Wir trauern um unseren Ehrenvorsitzenden Ernst Bartling

    Am 31.10.2020 ist er im Alter von 85 Jahren zuhause in Frechen eingeschlafen und seiner Ruth gefolgt, die im Februar dieses Jahres vor ihm gegangen ist. Ernesto war Gründungsvorstandsmitglied der KV und somit seit dem Jahr 1974 ununterbrochen aktiv. Er war Pressereferent und damit 101 Ausgaben lang der Chefredakteur der RAUMSCHOTS. Er war Commodore der Region West und hat diese mitgliederstarke Region aufgebaut. Fast zwanzig Jahre betrieb er zusammen mit Ruth den Hobiehandel in Köln. Er war Jahrzehnte aktiver Regattasegler auf dem Hobie 14 und dürfte bundesweit alle Gewässer mit Ranglistenregatten befahren haben. Er hat nie versucht zu verbergen, dass sein Herz seglerisch im 14-Fuß-Rhythmus schlägt. Das musste er auch nicht. Denn in der Vereinsarbeit galt sein Engagement allen Mitgliedern der KV. Den sportlich erfolgsorientierten genauso wie den Freizeit-Regattaseglern, wie vor allem auch der großen Zahl derer, die nicht in Ranglisten erscheinen, sondern einfach nur gerne einen Hobie haben, die RAUMSCHOTS lesen – oder schlicht dabei sein wollen. All diese auf dem Hobie Way of Life mit zu nehmen, können wir getrost als sein Lebenswerk betrachten.

    Ernesto hat sich im Jahr 2005 nach 30 Jahren Vorstandsarbeit von der aktiven Sitzungstätigkeit verabschiedet. 30 Mitgliederversammlungen, 60 Vorstandssitzungen, 100 Redaktionssitzungen und 25 Regionalkonferenzen, das reicht eigentlich für mehrere Vorstandsleben. Um das zu würdigen wurde er damals zum Ehrenvorsitzenden ernannt, obwohl er das Amt des Vorsitzenden nie angestrebt hat. Aber er war der wandelnde Wissens- und Erfahrungsschatz, vernetzt in viele andere Klassen, zur europäischen Klassenvereinigung und ein enger Freund von John Dinsdale, als langjähriger Kopf in der Werft in Südfrankreich der Mr. Hobie Cat Europe.

    Als die Knochen steifer wurden, stieg Ernesto immer seltener aufs Boot. Das gab ihm Zeit, sich zunehmend seinem anderen Hobby zu widmen, dem Tierschutz. Noch bis vor kurzem schickte er früheren Weggefährten gelegentlich Zeitungsausschnitte über die von ihm initiierten und unterstützen Projekte z.B. beim Amphibienschutz an den Straßen in der Eifel. Wer ihn mit Ruth noch vor Augen hat, der weiß, dass da oft ein oder zwei Hunde dabei waren – aus dem Tierheim natürlich.

    Ernesto war über so viele Jahre präsent. Sichtbar und unsichtbar. Wenn man irgendwo an einem Wasser ergraute Hobie-Veteranen kennenlernte, fragten die unweigerlich nach Ernst Bartling.  

    Die Deutsche Hobie Cat Klassenvereinigung muss nun leider Abschied von einem ihrer ganz großen Namen nehmen. Wir werden Ernesto stets ein ehrendes Andenken bewahren.

    Der Vorstand

  • Absegeln unter Corona-Bedingungen aber leider nicht an der Ostsee

    In diesem Corona Jahr ist alles etwas anders. Unser Absegeln zusammen mit dem BHS stand unter keinem guten Stern. Erst der Ausfall der Niederlande als Reiseziel und dann die innerdeutschen Reisebestimmungen die eine Reise nach Schleswig Holstein als kritisch erscheinen ließen, sorgten dafür, dass wir das eigentliche Absegeln mit den sich angemeldeten Personen abgesagt haben.

    Am vergangenen Dienstag kam dann bei Patrick die Idee auf spontan an den Möhnesee zu fahren. Christian fand die Idee gut und hat mich nach meiner Meinung gefragt. Ich habe dann nachgefragt ob wir dort spazieren gehen oder Kaffee trinken wollen, worauf Christian mich gefragt hat ob ich doll im Kopp bin . Ja Corona mit seinem Hin und Her macht schon doll im Kopp. Also Christian wollte segeln und wer nicht segeln will kann ja spazieren gehen. Somit hat er mit der Tourist Verwaltung Kontakt aufgenommen und die Möglichkeiten abgecheckt. Dann hat Patrick mal nach einer Slipmöglichkeit gesucht und auf ging`s. Aber eigentlich wollte Patrick doch nur mit Moped um die Möhne fahren, HaHa. 😂

    Samstagmorgen 10 Uhr war Treffen am Südufer am Minigolfplatz angesetzt. Doch der Möhnesee war nur noch mit 55% Wasser gefüllt, sodass man nur noch über viele Steine zum Wasser kam. Also keine Option für einen Segelstart. Dann der Wechsel zur sogenannten Schweinebucht am gegenüberliegendem Ufer. Auch Maurice musste nochmal nachfragen wo denn die Schweinbucht sein könnte, aber dank Google Maps war ach diese schnell gefunden. Kurze Lagebesprechung, Trailer abgestellt und Autos wieder auf dem Parkstreifen entlang der Straße abgestellt. Patrick hat dann die vorgeschriebenen Plaketten, bzw. die Nutzungsgebühr entrichtet und wir konnten aufbauen. Mit 2 Hobie 16 und einem Hobie 14 turbo von Christian ging es dann aufs Wasser. Der Wind mit angesagten 10-14 kts war ok, doch die Böen bis 24kts. waren schon heftig. Patrick und Maurice hat’s dann auch glatt 2 mal umgehauen. Flo und ich waren kurz davor. Christian hat dann den Vogel abgeschossen. Nach einem etwas mühsamerem Aufbau des Turbos und einer kurzen Erkundungsfahrt war das Turbo Erlebnis auf dem Hobie 14 schon wieder vorbei. Eine Wante war gerissen und der Mast lag im Wasser. Christian wohl auf, aber leicht gefrustet. Doch mit dem auflandigem Wind konnte er sich zurück an Land treiben lassen. Dank Patrick gab es dann auch einen Landungskaffee.

    Zufluß zum Möhnesee aus dem oberen Becken

    Nach der Kaffeepause sind wir mit den verbleibenden 2 Hobies über den Mittelteil des Möhnesees geheizt. An der Brücke war die Überlegung passen die Hobies drunter her oder nicht. Wenn man von unten hoch schaut sah es aus als wenn es nicht geht. Patrick hat aber dann einen anderen Segler, der bereits durchgefahren war gefragt welche Masthöhe er hat und nun war klar, es reicht auch für uns. Somit konnten wir bis zum Wassereinlaß an der oberen Staumauer hochfahren und wieder herunterkreuzen. Den Böen entgegen zu segeln war immer wieder spannend. Flo und ich haben dann mal unsere Positionen gewechselt und Patrick hat mit Christian getauscht. Somit auf zur letzten Runde.

    Patrick hat derweil den Grill vorbereitet und für ein heißes Bratwürstchen im Brötchen gesorgt. Lieber Patrick, Dir vielen Dank nochmals dafür. Nun wieder Abbauen und die Heimreise antreten.

    Grillmeister Patrick in seinem Element

    Ein echt coooooler Tag zum legendären Absegeln.

    Doch noch ist die Saison nicht ganz vorbei. Der Martinspokal in Krefeld steht noch bevor. Der SKBUE hat alle Vorbereitungen im Corona Modus getroffen und wartet auf unsere Meldungen.

    http://www.raceoffice.org/entry.php?eid=15234745235e01186e10c8e

    Euch allen eine gute Zeit und auf ein gesundes Wiedersehen.

    Clemens Dieckmann

  • Absegeln Region West anstatt Ijsselmeer geht es zur Lübecker Bucht vom 23. bis 25.10.2020

    Trotz Corona und allen Bemühungen zum Trotz möchte der Commodore der Region West Clemens Dieckmann allen Seglern seiner Region und anderen Interessierten einen schönen Saisonabschluß ermöglichen. Anstatt an das Ijsselmeer hat er ein Treffen an der Lübecker Bucht organisiert. Es geht auf den Campingplatz Elfenschlucht. Segeln ist nach freiem Wunsch entlang der Küste nach Kellenhusen oder Neustadt, je nach Wetter und Laune geplant. Meldet Euch bei Ihm bei Interesse unter west@hobie-kv.de

Jugendobfrau

Merle Siebrecht
Bahnhofstraße 32
24791 Alt Duvenstedt

info@hobie-kv.de